EKD-Newsletter 03. Juni 2022

 
Freitag, 3. Juni 2022

Pfingsten 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

der Geist Gottes habe das Potential, die Welt zu verändern – betont Annette Kurschus, die Ratsvorsitzende der EKD, in ihrer Pfingstbotschaft.
Mitten im Tohuwabohu von Krieg und brutaler Gewalt beflügele er zu Verständigung und Versöhnung. Mitten in der Lähmung von Furcht und Ratlosigkeit, setze er in hoffnungsvolle Bewegung.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erfülltes Pfingstfest.

 

Herzlichst
Ihre Newsletter-Redaktion

 

Inhaltsverzeichnis

 
 

Pfingsten

„Wo Gottes Geist ist, da ist Freiheit.“

Kirche und Gesellschaft

Fehrs: In Zeiten des Hasses bleibt Liebe der Auftrag

Evangelische Friedensethik aktualisieren

Soziales

Sozialverträgliche Mobilitätswende

Bundesweiter Aktionsmonat zum Thema Sehbehinderung

„an-gesehen“ – ökumenisch-geistlicher Übungsweg

Stiftung KiBa

„KiBa-Kirche des Jahres 2022“

Medientipp

Ein Strandkorb für die Seele

 
 

Pfingsten

 

© epd-bild/Rainer Öttel

Auf unserer Themenseite „Pfingsten“ finden Sie alle Hintergründe zum „Geburtstag der Kirche“ – und auch die aktuelle Pressemitteilung zum diesjährigen Pfingstfest.

 
Themenseite Pfingsten
 
 

Pfingstbotschaft

 
 

© EKvW/Barbara Frommann

ARTIKEL

„Wo Gottes Geist ist, da ist Freiheit.“

Warum Pfingsten es schwer hat und dennoch in diesen Tagen aktueller ist denn je, erklärt die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus, in dieser Woche in einem Beitrag in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Darin betont sie: „Gott ist Atem. Darum ist der Platz der Kirche bei Menschen, denen buchstäblich oder im übertragenen Sinn die Puste ausgeht. Das ist pfingstliches Engagement im Alltag, vor und nach den Feiertagen.“

EKD

 

Kirche und Gesellschaft

 
 

© epd-bild/Jens Schulze

ARTIKEL

Fehrs: In Zeiten des Hasses bleibt Liebe der Auftrag

Die Hamburger Bischofin Kirsten Fehrs, stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, hat in einem ökumenischen Gottesdienst zur Vorbereitung der internationalen Vollversammlung des Weltkirchenrates (ÖRK) dazu aufgerufen, sich trotz des Ukraine-Kriegs nicht vom Hass überwältigen zu lassen. „In Zeiten des Hasses die Liebe lieben – das ist unser Auftrag, mehr denn je“. Das Motto der 11. ÖRK-Vollversammlung in Karlsruhe „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ treffe den Nerv der Zeit, sagte Fehrs.

epd

 
 

© epd-bild/Christian Ditsch

ARTIKEL

Evangelische Friedensethik aktualisieren

Der evangelische Militärbischof, Bernhard Felmberg, hat die EKD dazu aufgefordert, sich von Idealvorstellungen in der Friedensethik zu verabschieden. „Manche idealistischen Vorstellungen müssen sich an der Realität dessen, was jetzt als Aggressionskrieg geschieht, messen lassen“, sagte er mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

epd

 

Soziales

 
 

© Elisabeth Deim

ARTIKEL

Sozialverträgliche Mobilitätswende

Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, bestehend aus Gewerkschaften, Umwelt-, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland fordert in einem gemeinsamen Papier die Umwandlung der Entfernungspauschale in ein Mobilitätsgeld sowie grundsätzliche Verbesserungen für den ÖPNV. Neben einer kurzfristigen Entlastung müssten auch langfristige Impulse für sozial- und umweltverträgliche Mobilität gesetzt werden.

EKD

 
 

© DBSV/Friese

Pressemitteilung

Bundesweiter Aktionsmonat zum Thema Sehbehinderung

Der gesamte Juni ist der Aktionsmonat zum Thema Sehbehinderung. Viele Menschen leiden an Sehbeeinträchtigungen – auch in unseren Kirchengemeinden. Die Initiatoren der Kampagne wollen mehr Bewusstsein für das Thema schaffen, in dem zahlreiche thematische Gottesdienste und vielfältige Aktionen stattfinden. Im Dialog mit Betroffenen sollen Wege gefunden werden, wie Inklusion im Gemeindealltag gelebt werden kann. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) stellt auf seiner Internetseite eine breite Palette an Informationen und Materialien zur Kampagne zur Verfügung.

EKD

 
 

© BUTENSCHOEN-CAMPUS

PUBLIKATION

„an-gesehen“ – ökumenisch-geistlicher Übungsweg

„an-gesehen“ – ein ökumenisch-geistlicher Übungsweg für Menschen, die Menschen helfen. Wo finden wir Energie zur Bewältigung und welchen Beitrag kann dabei eine geistlich- spirituelle(Neu-)Ausrichtung leisten? Der Übungsweg eignet sich für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen. Er stärkt Mitarbeitende diakonischer und caritativer Einrichtungen, aber auch Menschen, die Angehörige pflegen. Der Übungsweg soll im September erscheinen. Für Interessierte gibt es eine Leseprobe.

AltenPflegeHeimSeelsorge

 

Stiftung KiBa

 
 

© Stiftung KiBa

PRESSEMITTEILUNG

„KiBa-Kirche des Jahres 2022“

Die „KiBa-Kirche des Jahres 2022“ steht in Dresden-Leubnitz. Die Stiftung KiBa freut sich über die große Resonanz des Wettbewerbs. Die Leubnitzer Kirche ist eines der ältesten Gotteshäuser in Dresden. „Die Kirche wurde im Krieg bewahrt und vereint Zeugnisse aus unterschiedlichen Epochen von der Romanik über die Spätgotik, die Renaissance und den Barock. Das macht sie zu einem Kleinod“, sagt Pfarrer Wolf-Jürgen Grabner. Die Stiftung KiBa fördert die Sanierung des Gotteshauses mit 15.000 Euro.

Stiftung KiBa

 

Medientipp

 
 

© EIKON

RTL-Reportage, 9. Juni, 23:15 Uhr

Ein Strandkorb für die Seele

Kirche im Urlaub geht auf die Reisenden zu und holt sie dort ab, wo sie sich gerade aufhalten. Aber wie genau macht sie das? Und welche Touristen und Auswanderer nutzen solche Angebote? Davon erzählt die lebensnahe Reportage „Ein Strandkorb für die Seele“ und begleitet unter anderem eine Urlaubsseelsorgerin in Ostfriesland und besucht ein evangelisches Pfarrerehepaar und deren Gemeinde am Ballermann.

EIKON/RTL

 
Wochenspruch

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“

Sacharja 4,6b

 
 

EKD-NEWSLETTER NR. 649

Freitag, 3. Juni 2022

ISSN-Nr. 1616-0304

 

Herausgeber:
Evangelische Kirche in Deutschland
Stabsstelle Kommunikation
Postfach 21 02 20
30402 Hannover

 
0800 – 50 40 602
info@ekd.de

Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr kostenfrei erreichbar.

Schreiben Sie uns gerne rund um die Uhr

       
 

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