Landesbischof Bedford-Strohm bekräftigt kirchlichen Beistand für Trauernde

Angesichts der 100.000 Covid-19-Toten in Deutschland erinnert der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm an das Leid der Angehörigen

Angesichts der Zahl von 100.000 Menschen, die infolge eine Corona-Infektion bisher in Deutschland verstorben sind, hat der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die Aufgabe von Kirche und Diakonie zur Trauerbegleitung bekräftigt.

„Hinter der großen Zahl verbergen sich Familienangehörige, Freunde und Nachbarn, die trauern und mit ihrer Trauer weiterleben müssen.“ Auch aufgrund eigener Begegnungen gehe ihm die Situation trauernder Angehöriger besonders nahe. „Als Kirche und Diakonie ist es unsere Aufgabe, Menschen in der Zeit der Trauer zu begleiten. Darum bieten sie seelsorgerliche Unterstützung und Trauergruppen an“, erklärte der Landesbischof.  In allen 1536 bayerischen Kirchengemeinde werde Trauernden mit Angeboten der Seelsorge und einfühlsamen Trauerfeiern geholfen. Darüber hinaus steht in den Beratungsstellen der Diakonie professionelle Hilfe zur Verfügung.

Bedford-Strohm verwies auch auf das im Sommer gegründete bayernweite Netzwerk von Selbsthilfegruppen für Corona-Trauernde, an dem sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) beteiligt. „Die Kraft liegt im Austausch, und Heilung kann auch in der Begegnung mit Menschen liegen“, sagte der Landesbischof. Neben der Seelsorge in den Kirchengemeinden seien Selbsthilfegruppen „eine zusätzliche, besonders hilfreiche Form, mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleiden, gemeinsam durch die Trauer zu gehen.“ Sie würden etwas vom Geist Jesu sichtbar werden lassen: „Einer trage des anderen Last.“ (Galater 6,2).

Die ELKB kooperiert mit der „Selbsthilfekoordination Bayern“ („SeKo“), unter deren Dach sich viele Selbsthilfegruppen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zusammengeschlossen haben. Betroffen Angehörige können sich an eine der 34 Selbsthilfekontaktstellen in ihrer Nähe oder an die SeKo München wenden. Dort werden Menschen in den Regionen in Kontakt gebracht und auf Wunsch bei Gründungen vor Ort unterstützt. Selbsthilfegruppen für Angehörige von an Covid-19 Verstorbenen haben sich bereits in Weiden und Augsburg gegründet; Am 10. Dezember beginnt eine weitere in München.

Seit Mai 2021 besteht außerdem eine virtuelle bundesweite Gruppe. Das nächste Treffen findet am 6. Dezember 2021 statt.

Kontakt: selbsthilfegruppe-angehoerige@web.de

https://www.seko-bayern.de/suche-in-selbsthilfedatenbank/selbsthilfekontaktstellen/

München, 25. November 2021
Johannes Minkus, Pressesprecher

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