Die letzten Dinge, Tod und Trauer

Tröstliche Gedanken zum Abschied

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“
Dietrich Bonhoeffer

Und so tröstet uns die Heilige Schrift in der Offenbarung des Johannes im 21. Kapitel:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind ver-gangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“

Als Christen nehmen wir von unseren Verstorbenen im Frieden Abschied. Wir geben ihnen ein letztes Geleit zum Grab und erweisen ihnen mit einer würdigen Trauerfeier eine letzte Ehre. Wir tun dies im Angesicht Gottes, des Herrn über uns Lebende und unsere Toten. Wir klagen ihm unser Leid und bitten ihn um seine Hilfe und seinen Trost. Wir hoffen, dass er unsere Toten und einmal auch uns auferwecken und uns allen, um Jesus Christus willen, ein gnädiger Richter sein wird. Wir vertrauen darauf, dass Gott seine Kinder, die er geschaffen hat, auch vollenden wird. In diesem Glauben führen wir unser Leben und bleiben mit unseren Toten verbunden.

 

Was bei einem Trauerfall zu beachten ist

  1. Jedes Sterben und jeder Tod ist anders.

Der eine stirbt friedlich, der andere nach  heftigem Todeskampf. Der eine stirbt  überraschend, beim anderen war das Ende abzusehen. Wo es die Umstände erlauben, sollte von denen, die den sterbenden Menschen begleitet haben, nach Eintritt des Todes Ruhe bewahrt werden. Manche nehmen Abschied, indem sie den/die Verstorbene/n noch eine Weile in den Armen halten und zu ihm/ihr sprechen.
Wie jeder Tod, so sind auch die persönlichen Formen des Abschiednehmens unterschiedlich. Hilfreich ist es,  eine Kerze anzuzünden, sich neben den Toten zu setzen, eine Weile still zu bleiben und das Vaterunser zu beten. Anschließend sollten die nächsten Angehörigen benachrichtigt und ein Arzt verständigt werden, damit der Totenschein ausgestellt werden kann.

 

  1. Danach soll sobald als möglich das Pfarramt in Gräfensteinberg (Telefon: 09837/255) und das zuständige Bestattungsinstitut informiert werden. Dabei können erste Absprachen  für die Aussegnung, das Bestattungsgespräch und die Bestattungsfeier getroffen werden.
  2. Ist der/die Verstorbene zuhause aufgebahrt, sollte am Sarg eine kirchliche Aussegnungsfeier mit den Angehörigen und Nachbarn stattfinden.
  1. Kann die Aussegnungsfeier zuhause nicht stattfinden, wird sie nach der Überführung auf den Friedhof in der Leichenhalle gehaltet.
  1. Beim Trauergespräch wird gemeinsam mit den nächsten Angehörigen über den Lebenslauf des/der Verstorbenen und über den Ablauf der Trauerfeier gesprochen. Dazu ist es hilfreich, wenn schriftliche Aufzeichnungen und der evtl. gewünschte biblische Text für die Traueransprache vorliegen. Darüber hinaus können Liedwünsche usw. besprochen und das kirchliche Bestattungsformular ausgefüllt werden.
  1. Die Bestattungsfeier findet in der Regel um 13.30 Uhr am Friedhof in Gräfensteinberg statt. Hilfreich ist es, wenn die Teilnehmenden das Gesangbuch mitbringen. Die Lieder am Grab werden in der Regel vom Posaunenchor begleitet.
    Die Feier beginnt in Gräfensteinberg an der Leichenhalle. Von dort wird der / die Verstorbene zu seiner/ihrer letzten Ruhestätte geleitet. Nach der Beisetzung ist Gelegenheit für Nachrufe. Anschließend findet der Gottesdienst mit der Traueransprache in der Kirche statt.
    Während der Trauerfeier sprechen alle gemeinsam das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. In der Regel wird beim Absenken des Sarges das Lied „Nun bringen wir den Leib zur Ruh“ ( EG 669 ) gesungen.
  1. Hilfen zur Sterbebegleitung, Gebete, Segensworte und allgemeine Hinweise zu Sterben, Tod, Bestattung stehen im Evangelischen Gesangbuch ab der Nummer 831 (Seite 1427)

 

Verstorbenen in liebevoller Erinnnerung auf virtuellem Friedhof online gedenken

 

Erinnerungen pflegen, Mitgefühl ausdrücken, Kerzen anzünden: Was während der Corona-Pandemie auf dem Friedhof vielen Trauernden versagt blieb, will die bayerische Landeskirche jetzt zumindest online ermöglichen.

Auf gedenkenswert.de können Nutzer:innen mit einem Foto und einem kurzen Text an Verstorbene erinnern.

Hier geht es zur Website

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